|
1957
hat Ernst Giezendanner Senior im Dorf die alte Scheune gekauft, um- und
angebaut zur Zimmerei, wo er mit 4 - 6 Mitarbeitern Zimmer- und Schreinerarbeiten
ausführte.
1961
ist sein Bruder Werner Giezendanner dazugestossen, der ihm die administrativen
Arbeiten abnahm. E. + W. Giezendanner Holzbau entstand. Die Mitarbeiterzahl
wuchs auf 10 -12 Mann, die Schreinerei und der Küchenbau wurde stark
forciert.
1964
konnte durch den Anbau der Werkstatt der Maschinenraum und der Produktionsraum
getrennt werden. Zur gleichen Zeit entstand, ebenfalls angebaut, das Wohnhaus
von Ernst & Lotti Giezendanner.
1978
haben Senior und Junior den ganzen Betrieb übernommen und Werner
Giezendanner seinen Teil abgekauft. Giezendanner Holzbau entstand.
1979
wurde das Plattenlager dazugebaut.
1987
wurden mit dem Umbau des Wohnhauses gleichzeitig neue Lagerräume
und eine Staplergarage gebaut. Ueber die ganze Liegenschaft wurde ein
Fernwärmenetz und eine Heizzentrale eingerichtet, so dass der ganze
Komplex über eine computergesteuerte, schadstoffarme Anlage mit Abfallholz
geheizt werden konnte.
1988
ging nicht nur bei der Heizung, sondern auch im Büro nichts mehr
ohne Computer. Die erste CAD-Anlage wurde in den Sommerferien installiert
und studiert, nachdem vorher schon einfachere Sachen auf einem PC erledigt
worden waren. Von da an waren ständig 1 ½ - 2 Personen auf
dem Büro beschäftigt. Voraussehend in die Zukunft stellten wir
bald fest, dass eine zweite CAD-Anlage benötigt wurde, was wiederum
mit Platzmangel verbunden war. Zwecks besserer Arbeitsabläufe, Infoaustausch
und Familiensinn, entschlossen wir uns, ein Grossraumbüro im oberen
Stock zu planen.
1990
haben wir alle Akten, Unterlagen und Möbel in das neue, helle Büro
im 1. Stock gezügelt, welches mit 100 m2 Fläche 5 Arbeitsplätze
bietet, eingerichtet mit 2 CAD-Anlagen, 3 Computern usw. Der Arbeitsaufwand
und die Arbeitsvorbereitung aus technischer Sicht wurden je länger
je grösser durch den höheren Vorfertigungsgrad. Gleichzeitig
hat der Küchen- und Möbelbau stark zugenommen. Vorauszusehen
war auch, dass der Holzelementbau rasch vorwärtstrieb oder wieder
auflebte, nachdem wir schon 1963 die ersten Elementhäuser erstellt
hatten.
1993
wurde die Giezendanner Holzbau AG gegründet.
1994
mussten wir rasch eine Platzlösung finden, um mit dieser rasanten
Entwicklung im Holzelementbau Schritt halten zu können. Die Kath.
Kirchgemeinde verkaufte uns angrenzend an unseren bestehenden Betrieb
Land. Eine Montagehalle von 12 auf 24 Metern mit einer Kranhakenhöhe
von 6.40 m und einer Kranlast von 8 t wurde für den Elementbau aufgestellt.
Mit dem Landkauf erhielten wir auch das Durchfahrtsrecht von der Kath.
Kirche, welches für uns und den VOLG eine grössere Sicherheit
in Sachen Schwerverkehr gewährleistet. Mit diesem Neubau war der
ganze Betrieb, inkl. Maschinen und Fahrzeuge, auf Vordermann gebracht
und ermöglichte einen reibungslosen Arbeitsablauf.
Die Nachfrage betreffend Elementbau und Vorfertigungen war in diesen Jahren
enorm gestiegen. Ein reibungsloser Arbeits- und Produktionsablauf setzt
voraus, dass das Material immer verfügbar ist. Dort lag unser nächstes
Problem: die Lagerkapazität.
1995
erhielten wir von der Stockwerkeigentümergesellschaft Dorf 8 die
Möglichkeit, im Baurecht eine Einstellhalle von 11 x 12 m ganz an
das VOLG - Gebäude, und somit eine weitere Verkehrsfläche, zu
erstellen. Das angelieferte Material konnte nun unter Dach bis zur Verwendung
gelagert werden. Bei bauseitigen Terminverzögerungen, sowie bei grösseren
Objekten oder Ueberbauungen musste ein Teil der vorfabrizierten Elemente
gelagert werden können. Daher wurde ein weiterer überdachter
Platz benötigt. Einmal mehr unterstützte uns die Kath. Kirche,
indem sie uns die Scheune anbot.
1998
war die Scheune für unsere Zwecke nutzbar.
1997
wurde ein weiterer Meilenstein für unsere Firma gesetzt. In unserem
Kadermitarbeiter Roger Scherrer, Brunnadern, haben wir einen Partner gefunden,
welcher sich als Aktionär an unserem Familienunternehmen beteiligt
und nun auch einen Sitz im Verwaltungsrat hat.
1997
im September feierten wir das 40 Jahr-Jubiläum. Dieser Anlass gab
uns Gelegenheit, den Kunden, Nachbarn, Lieferanten usw. einen Einblick
in unseren Betrieb zu ermöglichen. Am 6. und 7. September luden wir
alle zum Handwerker-Brunch mit musikalischer Unterhaltung, Ballonwettbewerb,
Quiz rund ums Holz und Pony reiten. Variable Holzgestelle wurden (hauptsächlich)
von Kindern gebastelt. Wir haben eine Ausstellung organisiert mit Fotos,
Informationen und einem Videofilm, um den Interessierten unseren Holz-Alltag
näher zu bringen. Unser Aufwand wurde belohnt, das zweitägige
Fest war ein voller Erfolg mit rundum positivem Echo.
1998
beginnen wir mit den Bauarbeiten für die Montagehalle 2, baugleich
mit der ersten Halle. Allerdings wird diese neue Halle zweigeschossig,
im UG entsteht eine weitere Lagerhalle von 288 m2 mit einer Geschosshöhe
von 4.0 m, zusätzlich ein Fahrzeug- und Materialunterstand von 85
m2.
1999
bezogen und nahmen wir die Arbeit in der Montagehalle 2 auf. Besonders
stolz sind wir auf die neuste Einrichtung; ein Sitzungszimmer und zugleich
Musterraum, bietet Platz für 16 Teilnehmer und ist ausgestattet mit
Video, Hellraumprojektor, Flip-chart usw.
Anlässlich der Ausstellung "Neckertal 2000" welche im Herbst
in St. Peterzell stattgefunden hat, wurde unsere Firma durch eine Fachjury
zum "Unternehmer des Jahres" gewählt.
2000
ist unser Mitarbeiterteam auf ca. 30 Angestellte angewachsen, davon sind
5 in der Ausbildung zum Zimmermann. Zwischen 3 und 5 Mitarbeiter sind
im technischen und kaufmännischen Bereich tätig. Seit 1996 sind wir nun schon zum 5 ten Mal an der OLMA St.Gallen vertreten.
2001
wurde unsere bereits 3jährige Homepage völlig überarbeitet
und neu gestaltet. Ende Jahr wurde sie ins Netz gestellt.
2002 im Spätherbst konnten wir in Winterthur für die Wohnprofil AG das erste SWISSHAUS bauen.
2003 verzeichneten wir in der Ostschweiz schon 11 SWISSHAUS – Aufträge. Im Sommer konnten wir das Gebäude der ehemaligen Fabrik der Permapack erwerben. Dazu noch vier sonnige Bauparzellen und den "Web-Weiher".
2004 konnnten wir alle Räume in der Fabrik Tüfi vermieten, als Lagerräume, als Werkstätten, als Partylokal der "ETAGE1" und als Übungsraum für Musikbands.
2005 ist die Zahl unserer Mitarbeiter wieder auf 30 angestiegen und das soll in diesem Rahmen in etwa bleiben.
2006 wurde eine Umstrukturierung der Firmen "Giezendanner Holzbau AG" und "Giezendanner AG" auf den 1.1.2007 geplant und vorbereitet.
2007 sind wir seit 1999 schon zum 8 ten Mal an der IMMO-Messe in St.Gallen vertreten.
|